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Diese Wandertour hat Gönningen als Wendeschleife zum Ziel. Einen ausgedehnten Waldrücken gilt es zu überwinden und zu erleben, bevor die Farbenpracht der Gönninger Tulpenblüte lacht. Mehr Abwechslung kann ein Wandertipp kaum bieten. Denn: Diese Tour lässt auch die Biosphärenkernzone um den Stöffelberg hautnah erleben.
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Public transport
Show stops
Scenic / Geological highlights / Botanical highlights / Cultural highlihts
In ausgeprägten Schwüngen hat der Breitenbach dieses Albvorland geprägt. Von daher sind die Wege und Pfade entlang des Baches besonders reizvoll. Vom Markwasen geht es ständig bergan. Also eine gewisse Kondition ist von Vorteil. Reutlingens Teilgemeinde Gönningen und deren See ist der Wendepunkt. Die Wandertour stöbert die verstecktesten Trampelpfade auf. Diese 11,9-Kilometer-Schleife ist eine der schönsten Routen, die die Biosphäre zu bieten hat.
Versteckte botanische Freuden bereitet der Pfullinger Berg. Im Frühling sprießen Pflanzen wie Buschwindröschen, Küchenschellen oder Kleine Traubenhyazinten. Aufmerksamen Wanderern wird der besonders geschützte Frühlingsenzian erfreuen – im Schwäbischen auch „Schustersnägele“ oder „Himmelsblümle“ genannt.
Die alte Tradition der Gönninger Tulpenblüte ist von den Einwohnern des Dorfes am Fuß der Schwäbischen Alb neu belebt worden: Ab Mitte April blühen auf dem Friedhof, in den Vorgärten und überall in Gönningen über 45.000 Tulpen. Wie vor einem Jahrhundert können sich Einwohner und Besucher im Frühjahr an einem wahren Blumenmeer erfreuen. Schön also, dass dieser Brauch im wahrsten Sinne des Wortes wieder aufgeblüht ist.
Gönninger Seen
Wanderparkplatz Breitenbachquelle (K6729 Verbindungsstraße Gönningen-Pfullingen) - Breitenbachtal - Pfullinger Berg - Gönninger See - Gönningen - Ruine Stöffelberg - zurück über Stöffelhütte und Breitenbachtal
Start ist der Wanderparkplatz Breitenbachquelle Ein ausgewiesener Wanderweg entlang des plätschernden Bächleins führt uns zur Quelle (mit Rast- und Grillplatz). Das kalkhaltige Wasser zeichnet eigentümliche Strukturen ins Bachbett (Sinterbildung). Nach der Quelle winden sich wiederum schmale Pfade weiter bis auf den Pfullinger Berg. Von da führt ein weiterer Pfad bis an den Gönninger See, entlang der Wiesaz in die Ortsmitte Gönningens (Tulpenblüte, Einkehrmöglichkeit).
Nun geht es wieder über kleine Trampelpfade hinauf zur Ruine Stöffelberg und von da über die geschwungene Hangkate wieder zum Pfullinger Berg. Schöne Weitsichten erfreuen auf diesem Wegabschnitt. Wer will, kann dann noch einmal das schöne Breitenbachtal genießen oder dem GPS-Track folgen, der wieder zum Ausgangspunkt zurückführt.
(Die Tour ist im Uhrzeigersinn beschrieben)
keine besondere Ausrüstung erforderlich
keine besonderen Sicherheitshinweise
http://www.tourismus-reutlingen.de
http://www.goenninger-tulpenbluete.de
http://www.listhof-reutlingen.de